Meine Freundin und ich waren letzte Woche in Tirol im Urlaub. Auf dem Rückweg sind wir dann noch schnell an den Königsschlössern vorbei geschneit und haben da noch ein paar HDR „High Dynamic Range“ Bilder gemacht.
hier mal die ersten Gehversuche:
http://www.red2orange.com/photografie/
Das Prinzip der HDR Fotografie:
3 Bilder „Normal, Überbelichtet und Unterbelichtet“ aufnehmen und vom Computer zusammen rechnen lassen. (Minimum 2.Bilder, je mehr verschiedene Belichtungsstufen desto höher der Dynamik Umfang ).
in der jeweiligen Aufnahme gibt es Details die es auf Grund der Belichtung bei den anderen Aufnahmen nicht gibt, so dass bei der Berechnung aller Bilder am Computer ein Bild entsteht, dass der menschlichen Wahrnehmung eher entspricht als das was wir bis heute eigentlich gewohnt sind.
Ein gewohntes digitales Bild hat heutzutage maximal ca. 1.000 Helligkeitsunterschiede, das menschliche Auge nimmt aber bis zu 100.000 Abstufungen wahr. Ein HDR Bild hat eine wesentlich höhere Abstufung zwischen „HELL und DUNKEL“ (ca. 200.000) somit sind wesentlich mehr Details sichtbar.
Da wir ja aber nun Wissen, dass ein Digitales Bild nur ca. 1.000 Abstufungen haben kann, muss der Rechner diese 3 Bilder zu einem virtuellem Bild (Tone Mapping) zusammen fügen um es auf einem Monitor darzustellen. Würden wir das Bild als Original Datei beim Fotografen ausbelichten lassen wäre der Umfang wesentlich höher(Chemische Entwicklung ca. 10.000 Abstufungen). Leider kann ein Monitor nur ca. 1000 Abstufungen darstellen, aber trotzdem ein beindruckendes Ergebnis, nicht?
Viel Spass beim Anschauen ..
Alexander
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Von: Mr WordPress am Juni 2, 2007
um 5:12